MUMM 50

Gehirntraining: MuMM im Kopf

Mit unserem Gehirn ist es wie mit einem Muskel: Gut trainiert bleibt beides bis ins hohe Alter leistungsfähig. Mit dem Älter werden setzt keineswegs automatisch eine Verkalkung des Gehirns ein. Zwar können sich die Gehirngefäße mit fortschreitenden Lebensalter verändern, sich z.B. durch Ablagerung verengen und in ihrer Elastizität nachlassen. Viel entscheidender als das Lebensalter und die damit verbundenen physiologischen Veränderungen ist der Trainingszustand. Er bestimmt ob die Denkfähigkeit des Gedächtnisses nachlässt. Fast jeder der einmal die 50 überschritten hat kennt das Problem mit dem Gedächtnis. Es fällt viel schwerer sich an Namen, Telefonnummern oder die Geheimzahl der Kreditkarte zu erinnern.

Wir unterscheiden zwischen „flüssiger” und „kristallisierter” Intelligenz. Mit der „flüssigen” Intelligenz orientieren wir uns in neuen Situationen, sind geistig wendig und kombinationsfähig. Die „kristallisierte” Intelligenz ist dagegen vor allem für die Abrufbarkeit von Lebenserfahrung und die Sicherheit im sprachlichen Ausdruck zuständig. Im Alterungsprozess nimmt die „kristallisierte” Intelligenz zu, während die „flüssige” im Erwachsenenalter etwas zurück geht. Was wir unter frühzeitiger Verkalkung kennen, ist fast immer die Folge einer geistigen Unterforderung.

Wer aber geistig und körperlich aktiv bleibt, wird weder mit seiner Kondition noch mit seiner Denkfähigkeit Probleme bekommen. Damit das für die Denkfähigkeit des Geistes auch noch lange so bleibt, haben wir nachfolgend einige Beispiele zum Gehirntraining aufgeführt:

Die magische 15

Ordnen Sie die Zahlen 1 bis 9 in das Quadrat! Beachten Sie folgende Regel: Zählt man alle Zahlen einer Zeile, einer Spalte oder einer Diagonale zusammen, so muss immer die Zahl 15 herauskommen.

Finde das Sprichwort

Verbinden Sie horizontal oder vertikal angrenzende Buchstaben in der richtigen Reihenfolge, so dass als Resultat das gefragte Sprichwort schlangenförmig zu lesen ist.

Fingerlauf

Legen Sie beide Hände flach auf den Tisch mit beiden Handrücken nach oben. Bewegen Sie in Gedanken Ihre Finger mit den Buchstaben, die Sie hier auf den abgebildeten Händen sehen. „Schreiben” Sie nun das rechtsstehende Wort, indem Sie möglichst zügig nacheinander die entsprechenden Finger kurz anheben und wieder ablegen.
Beim Wort „Sport” heben Sie also schnell hintereinander die folgenden Finger: rechter kleiner Finger, rechter Mittelfinger, linker Daumen, linker Ringfinger, linker Mittelfinger.

Am Rande:
Das Bewegen der Finger führt zu einer vermehrten Durchblutung Ihres Gehirns. Bei dieser Übung ist die Wirkung noch dadurch intensiviert, dass Sie gleichzeitig denken - nämlich die Buchstaben finden und zuordnen - müssen.

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